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Gab es eine indogermanische Ursprache?

Dieses Thema im Forum "Sprache" wurde erstellt von Weldbewohner, 28. Oktober 2013.

  1. Weldbewohner

    Weldbewohner New Member

    Registriert seit:
    2. Oktober 2013
    Beiträge:
    64
    Ort:
    Sundern(Sauerland)
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    Diese Frage ist äquivalent; gab es irgendwann gemeinsame proeuropäische Stamm
    in der Erde.Die Antwort ist sehr wichtig, denn wenn es nicht war, über die Existenz einer stabilen EU können Sie vergessen.
     
  2. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Oktober 2011
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    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    AW: Gab es indogermanische ursprache.

    Ob es eine indogermanische Ursprache gegeben hat?

    Wenn es überhaupt jemals eine Ursprache gegeben haben wird, dann wird auch festgestellt worden sein, dass diese Sprache in ihren Ur-Elementen immer zuerst aus der Zukunft in die Gegenwart als Keim (im englischen: germ) 'in die Welt gesetzt' wurde und schon immer eine Äquilogizität vom Germ zum Term als Turn (around) aufweisen 'musste' um sich in der Wirkung der Verständigung wenigstens in der Rotation durchsetzungsfähig zeigen zu können.

    In meinen Weltenmodellen nenne ich diese Ur-Muttersprache des Ur-Keimes, welche voll funktionsfähig 'in alle Sprachwelten' gekommen sein wird, in aller Schlichtheit und Kompaktheit germanyoneslanguage, - aus welcher auch die Sprache des Geldes in germoneyoneslanguage hervorgehen wird.

    Von der 'Entführung Europas' soll es (in der Mythologie) verschiedene Sagen geben - und wer weiß, vielleicht fällt auch Bernies Sage darunter......

    Ja, die Äquivalenz der Frage mag zwar deckungsgleich zutreffend sein, doch die vielschichtigen Antworten der einzelnen Kulturen sind es - 'glücklicherweise' - nicht: Eine vollkommene Gleichwertigkeit bei jeder Übersetzung von einer Sprache zur anderen wird es nie gegeben haben.

    Ja, davon ist in der Zukunft auszugehen, welche eine Korrektur der nicht abgeschlossenen Vergangenheit ermöglichen sollte.

    Von dieser 'auszugehenden Zukunft' (Achtung: Doppelbedeutung in der Gegenwart beachten!) kommt uns 'irgendwann JETZT' eine (unsichtbare) Wegegabelung (Bifurkation) entgegen, entgegen unser Vorstellung, - quasi also als Gegenvorstellung der Gegenwart (als WART), einer Nachstellung oder 'Nachtstellung' (vorübergehend) gleichkommend.

    Ja, das stimmt! Aber dies könnte doch eigentlich nur ein Geldbewohner als Weldbewohner wissen - oder? ;)

    Bernies Sage
     
  3. oberhaenslir

    oberhaenslir Member

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    13. Oktober 2008
    Beiträge:
    250
    Nein.

    Nein. 'Indogermanisch' ist die pseudowissenschaftliche Rekonstruktion einer gemeinsamen Ursprache.
     
  4. oberhaenslir

    oberhaenslir Member

    Registriert seit:
    13. Oktober 2008
    Beiträge:
    250
    AW: Gab es indogermanische ursprache.

    Nichts zu danken.
     
  5. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Oktober 2011
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    15.374
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    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    AW: Gab es indogermanische ursprache.

    ......Nichts zu danken McCloud? :D

    Sind Sie ganz sicher, dass die pseudowissenschaftliche Rekonstruktion einer gemeinsamen Ursprache statt 'Indogermanisch' nicht eher 'indoorgermanisch' als neuro-kryptologische Innentüröffenersprache verstanden übermittelt geworden sein würde, vorkonditioniert schon vor über 10.000 Jahren?

    << Die Einheit der Werte einer jeden Gesellschaft, die Einheit der Nation und die Währungseinheit Europas bilden die Schnittmenge einer Ganzheit, die sich im Idealfall durch die natürliche, lebendige Teilung – hier als "Mit-Teilung des Ganzen” - weiterentwickelt. Dieses Ideal, welches sich aus einer Idee und seinem Algorithmus - zur Bestimmung des größten gemeinsamen "Mit-Teilers" zusammensetzt – vermag sich selbst über den kleinsten gemeinsamen Nenner zu erkennen. - Aber erkennen wir auch schon die Umsetzung dieser Transformation? >> (Eigenzitat)

    Bernies Sage
     
  6. Senator74

    Senator74 Active Member

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    8. November 2011
    Beiträge:
    512
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    Die Frage nach der UR-Sprache ist insofern hinfällig, als es nur RE-konstruktionen zu einer Ursprache gibt.
    Menschen auf unterschiedlichen Kontinenten haben sicher unterschiedlich kommuniziert. Der biblische Turmbau zu Babel veranschaulicht das recht simpel, aber doch verständlich.
     
  7. cannonier

    cannonier Well-Known Member

    Registriert seit:
    30. Mai 2011
    Beiträge:
    8.126
    Wir werden es wohl nie erfahren ... wozu auch?
     
  8. Senator74

    Senator74 Active Member

    Registriert seit:
    8. November 2011
    Beiträge:
    512
    Der Forscherdrang geht manchmal seltsame Wege, und wundert sich, wenn er an naturgegebene Grenzen gerät...
     
    FreniIshtar gefällt das.
  9. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    Klingt in dieser Frage nicht doch ein ganz klein wenig der klangheimliche Wunschtraum durch, eine Nutzenerwartungsperspektive für das Erkennen und Verstehen einer 'Sprache seiner eigenen Gene' erkennen, verstehen und gegebenenfalls sogar selbst reparieren zu wollen ? ;)

    Im erfolgreichen Forscherdrang erkennt 'man' das Wunder als das 'Stinknormale' - radikal real im doppelwahrsten Sinne des (Un-)Wortes der (Ur-)Sprache!

    Bernies Sage
     
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  10. FreniIshtar

    FreniIshtar Well-Known Member

    Registriert seit:
    22. September 2014
    Beiträge:
    3.776

    Wiedermal so schön bedacht - formuliert!

    Es ist Dein Optimismus in Deinen Überlegungen,
    welcher gefält!
     

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